Sexskipe

In der Schweine- und Geflügelproduktion hat man den letzten Jahren bereits erhebliche Zuwächse erzielt, während der Rindersektor noch weit zurückhängt.

Für die Fütterung der Tiere werden Flächen zur Futtermittelproduktion benötigt.

Zudem sind die Kosten ihre Rekultivierung meist geringer als für ältere Brachen, wo beispielsweise Bäume entfernt werden müssen.

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Junge Menschen müssen für die Landwirtschaft begeistert werden, denn häufig schließen Betriebe, weil der Nachwuchs fehlt.Der russische Staat steht vor der Herausforderung, die Infrastruktur auszubauen.Auf den Brachflächen wachsen Gräser, Sträucher und Bäume.Dadurch wird Kohlenstoff in der Vegetation und im Boden gespeichert und somit der Atmosphäre entzogen, was den Klimawandel verlangsamt.Mein Kollege Alexander Prishchepov hat erst vor kurzem unsere Forschungsergebnisse in der Duma vorgestellt und nicht wenige russische Politiker ins Staunen versetzt.

Das Bewusstsein für die riesigen Brachflächen und die vielfältigen Nutzungsoptionen ist jedoch leider noch eher gering.

Ja, man muss sich entscheiden: Will man eine weitergehende Wiederbewaldung und den Aufwuchs von Sekundärvegetation und damit Klimaschutz? Allerdings ist dieser Nutzungskonflikt natürlich nicht binär: Wie viel Kohlenstoff in Folge der Flächenaufgabe gespeichert werden kann, hängt von vielen Faktoren ab, vor allem vom Klima, den Bodeneigenschaften und der Pflanzenproduktivität.

Zudem ist die natürliche Produktivität von landwirtschaftlichen Flächen, die wesentlichen Einfluss auf die Erträge von Getreide haben, räumlich sehr unterschiedlich.

Zu Sowjetzeiten wurde Nahrungsmittelselbstversorgung angestrebt. Daher hat man auch Flächen genutzt, die relativ unfruchtbar waren.

Die so entstandenen Brachen haben aber auch große Vorteile: Sie spielen eine wichtige Rolle für das globale Klima.

Russische und internationale Investoren zeigen großes Interesse an den Brachflächen, allerdings sind die Rahmenbedingungen für Landwirtschaft in Russland nicht einfach.