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Die Überraschung war gross, als während der Aushubarbeiten der Fundamentsockel des Schmiedeturmes, des nordöstlichen Eckturmes der spätmittelalterlichen Stadtbefestigung, zum Vorschein kam (Abb. Auf eigene Initiative liess sie die Baupläne unter Einbezug des Turmfundamentes anpassen. Jahrhunderts freilegen, während an der nördlichen Wandhälfte der Verputz des 16. Ergänzend dazu finden sich Angaben haus (Seiten 40 65).Dank ihrem Engagement ist das Mauerrund erhalten geblieben und kann heute im Kellerraum und von oben, durch eine begehbare Glasplatte, besichtigt werden. Jahrhunderts belassen und alle Fehlstellen ausgebessert wurden. Finanziert mit einem Beitrag aus dem Landeslotteriefonds.

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Der berechtigte Wunsch, auch in einem Denkmal zeitgemäss leben zu können, kann der Absicht der Denkmalpflege, ein Haus möglichst authentisch zu erhalten, zuwiderlaufen.Die Meinung, dass sich ein Umbau unter Einbezug der Denkmalpflege stark verteuere, ist leider immer noch weit verbreitet.Den Besitzern Annamaria und Jürg Riedi, Chur, war aufgrund der gesetzlichen Bestimmungen von Anfang an klar, dass nach dem Abbruch des aussen an die Stadtmauer angebauten Wohnhauses mit archäologischen Untersuchungen zu rechnen ist. Jahrhunderts (links) und des Schmiedeturmes aus dem 16. Die Wand präsentierte sich deshalb wie ein Flickenteppich mit Fehlstellen und zahlreichen Reparaturen. Mariä Himmelfahrt in Chur musste das seit 1695 geführte, teilweise nur schwer lesbare katholische Kirchenbuch durchgesehen werden.An diesem Ort galt das archäologische Augenmerk in erster Linie dem Graben der städtischen Befestigung aus dem 13. Der Abbruch des bestehenden Wohnhauses und die Aushubarbeiten konnten dank dem Entgegenkommen der Beteiligten zeitlich so mit der Unterfangung der Stadtmauer terminiert werden, dass der Archäologische Dienst die anberaumte Zeit für die Ausgrabung erhielt und die Baufirma termingerecht mit den Arbeiten für den Neubau beginnen konnte. Für die Bauherrschaft war die Entfernung des eindrücklichen 8 Überblick über die Tätigkeiten des Archäologischen Dienstes Graubünden im Jahre 2009 Bauzeugen kein Thema. Eine Wiederherstellung der gesamten Wandfläche des 16. Auf Empfehlung des Archäologischen Dienstes liess die Bauherrschaft die südliche Wandhälfte mit den grösseren Schäden am Verputz bis auf die steinsichtige Maueroberfläche des 13. 4 Darin sind chronologisch die Taufen und Begräbnisse, letztere 14 Überblick über die Tätigkeiten des Archäologischen Dienstes Graubünden im Jahre 2009 mit Angabe der Bestattungsorte, verzeichnet.Johann 66 Martina Nicca, Ein keltisches Eisenschwert von Chur, Talstation Jürg Rageth Brambrüeschbahn 82 Kurzberichte 92 Abbildungsnachweise 186 Abkürzungen 188 Adressen 189 Inhalt Jahresbericht der Denkmalpflege Graubünden Marcus Casutt, Vorwort Urs Clavadetscher 6 Marcus Casutt Überblick über die Tätigkeiten der Denkmalpflege Graubünden im Jahre Abgeschlossene Restaurierungen 128 Verluste 183 Abbildungsnachweise 187 Abkürzungen 188 Adressen 190 Marcus Casutt, Urs Clavadetscher Vorwort Die Begleitung von Restaurierungen gehört zu den prioritären Aufgaben der Denkmalpflege.

Voraussetzung für eine dem Baudenkmal gerecht werdende Restaurierung ist die Erforschung seiner baugeschichtlichen Vergangenheit durch die Bauarchäologie.

Nur zufriedene Besitzerinnen und Besitzer von Baudenkmälern setzen sich auch weiterhin für deren Erhalt ein. Mit jedem Abbruch geht ein Stück unserer Geschichte verloren.

Diese Gewissheit muss dazu führen, den Bau- und Bodendenkmälern besondere Beachtung zu schenken.

Ortsverzeichnis zu den Beiträgen im Jahresbericht 2009 Archäologischer Dienst Ardez 2 Bivio 3 Brusio 4 Casti-Wergenstein 5 Chur 6 Davos, Wiesen 7 Ftan 8 Ilanz 9 Marmorera 10 Poschiavo 11 Ramosch 12 Scuol 13 Seewis i. 14 Sent 15 Stierva 16 Susch 17 Val Müstair, Müstair 18 Val Müstair, Valchava 19 Vals 20 Zernez Denkmalpflege Andeer 2 Arvigo 3 Avers 4 Bergün/Bravuogn 5 Bever 6 Bondo 7 Brienz/Brinzauls 8 Buseno 9 Cama 10 Casti-Wergenstein 11 Chur 12 Churwalden 13 Davos 14 Furna 15 Guarda 16 Haldenstein 17 Igis 18 Jenins 19 Langwies 20 Lantsch/Lenz 21 Leggia 22 Maienfeld 23 Malans 24 Medel (Lucmagn) 25 Mesocco 26 Mulegns 27 Obersaxen 28 Portein 29 Poschiavo 30 Ruschein 31 S-chanf 32 Schlans 33 Schnaus 34 Scuol 35 Soazza 36 Soglio 37 Stampa 38 St. Martin 40 Tschlin 41 Thusis 42 Val Müstair 43 Vaz/Obervaz 44 Verdabbio 45 Zillis-Reischen 46 Zizers Titelbild Chur, Steinbruchstrasse Nr. Jahrhundert) mit dem modernen Liftschacht (2009) Impressum Herausgeber Amt für Kultur Archäologischer Dienst Graubünden (ADG) Denkmalpflege Graubünden (DPG) Lektorat und Redaktion Jb ADG: ADG Jb DPG: Ulrike Sax, Klaus Spechtenhauser Gestaltung, Satz und Bildbearbeitung Jb ADG: Gaudenz Hartmann Jb DPG: Gaudenz Hartmann, Klaus Spechtenhauser Belichtung und Druck Südostschweiz Print AG, Chur bei ADG/DPG und den Autor Innen, Chur 2010 ISBN Inhalt Jahresbericht des Archäologischen Dienstes Graubünden Marcus Casutt, Vorwort Urs Clavadetscher 6 Überblick über die Tätigkeiten des Archäologischen Dienstes Graubünden im Jahre Brida Pally, Zu alten und neuen Grabfunden in Casti-Wergenstein Mathias Seifert, Christina Papageorgopoulou 27 Christina Papageorgo- Poschiavo, Oratorio S.

4, Stadtmauer: Schnittstelle des Sichtmauerwerks (13. Anna: Anthropologische poulou, Untersuchungen an den neuzeitlichen Schädeln aus Frank Siegmund, dem Beinhaus Geraldine d Eyrames, Viviane Roth, Catherine Studer, Alexandra Wenk 40 Jürg Goll Val Müstair, Müstair, Ausgrabung und Bauuntersuchung im Kloster St.

So offenbaren sich Funktion, Alter und Bedeutung eines Bauwerks oft erst bei dieser Zusammenschau.